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Archive for the ‘Bucher-Boyle T.C.’ Category

Wassermusik: Roman

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Wassermusik: Roman – “Dieser Autor ist wild, wüst und höchst erstaunlich”, während sich Publishers Weekly noch verwundert die Augen rieb, verkündete die L.A. Times begeistert: “Boyle schreibt voll sprühendem Leben und voller Überraschungen, sein Stil ist rüde und laut.”

“Romane sind wie Rockkonzerte”, meint der Gepriesene, “entweder du bringst die Leute zum Tanzen, oder sie feuern dir Bierdosen an den Kopf!”

Dass es dabei in seinem saftig-bizarren Debüt-Roman über die chaotische Afrikareise eines Forschers im 18. Jahrhundert “nach exotischen Drogen ebenso duftet wie nach ordinärem Wachholder, dass es einerseits in höchstem Maße fantastisch-grotesk und andererseits zutiefst realistisch zugeht, dass sich hier Weltliteratur und Groschenroman vereinen”, freute die Taz so sehr, dass sie beschloss:

“Dieser Roman ist ein Feuerwerk, wie er uns zwischen zwei Buchdeckeln schon lange nicht mehr untergekommen ist.” Mungo Park verlässt seine Frau Ailie Hals über Kopf, “um sich draußen in der Welt einen Namen zu machen”. Er dringt auf höchst abenterlichen Wegen (und noch mehr Umwegen), durch Hitze und Dürre, Dschungel und Wüste zum Niger vor, wo er sich gleich daran macht, den Fluss und seine Bewohner/innen zu erkunden. Währenddessen gibt sich die zurückgelassene Ehefrau dem Drängen eines ihrer Verehrer hin …

“Virtuos! Das ist keine alltägliche Prosa. Das geschieht mit Empfindungs-Zartheit, Sprachrhythmus und Humor … Und nebenbei findet Boyle auch noch Lust & Laune, kulturhistorisch zur zeitgenössischen Rolle des Gins oder zur Erfindung des Mikroskops auszuschwärmen … Einen so intelligenten, gwitzten, spannenden Schmöker wie diesen findet man nicht an allen Tagen” (FR).

Kurz: “Eine packende Geschichte” (Village Voice), die “ihn auf Anhieb zum Kultautor einer erfahrungshungrigen Jugend” (Stern) machen kann. Boyle garantiert seinen Leser/inne/n “90 bis 120 Zwerchfellerschütterungen pro Stunde”. Minimum. , and you can also read customer reviews for Wassermusik: Roman at More Information

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Written by uneverybody

May 29th, 2011 at 3:12 pm

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Ein Freund der Erde: Roman

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Ein Freund der Erde: Roman – Oh je! Städtenamen wie Los Andiegoles und San José Francisco verheißen nichts Gutes. Wo sind wir hier hineingeraten? In T. C. Boyles bitterböse Endzeitgroteske, in der der Homo sapiens seine Erde endgültig zu einer Mischung aus Wüstenplanet und Müllkippe heruntergewirtschaftet hat. Unter ewigem Dauerregen siecht in Kalifornien eine hautverkrebste Bevölkerung dahin. Nahrung (sofern dies noch den Namen verdient) und Strom sind Mangelware. Die Atmosphäre: eine Giftküche, in der es selbst im einstigen Sonnenstaat mittags um drei schon stockfinster wird. Immerwährende Superorkane haben die Menschen gezwungen, in fest verankerten Betonquadern dahinzuvegetieren. Aus anderen Weltregionen hört man ähnlich Beruhigendes: Rhein und Loire sind inzwischen bevorzugte Reisanbaugebiete!

Wir schreiben das Jahr 2025. Tyrone O’Shaughnessy Tierwater, kurz Ty genannt, hat ein bewegtes Leben hinter sich. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehörten er, seine zweite Frau Andrea sowie Tochter Sierra zu der Sorte radikaler Umweltschützer, die sich schon mal mit den Füßen als lebende Straßenblockade einbetonierten, um einen tausendjährigen Mammutbaum vorm finalen Axthieb zu schützen (die Schilderung dieser Aktion, inklusive Windeleinsatz, ist eine einzige Slapstick-Orgie).

Inzwischen ist Ty fünfundsiebzig und reichlich desillusioniert. Frau und Tochter hat er seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen, Umweltschutz hat sich mangels Umwelt auch erledigt. Sein Broterwerb wird durch die Marotte eines superreichen Popstars gesichert, die Pflege einer Privatmenagerie vom Aussterben bedrohter Viecher mit anheimelnden Namen wie Schabrackenhyäne, Patagonischer Fuchs und Warzenschwein. In diesem eher düsteren Lebensabschnitt taucht aus heiterem Himmel Andrea mit einem Spezialauftrag bei ihm auf. Schlagartig holt den armen Ty seine geheimnisvolle Vergangenheit wieder ein!

Mit seiner schrill-apokalyptischen Tierwater’schen Tier- und Pflanzenkunde haut uns T. C. Boyle in einer Mixtur aus giftigstem Galgenhumor, Endzeit-’Grunge’ und Ökothriller unsere gesammelten Umweltsünden um die Ohren und entwirft gleichzeitig ein Schreckensszenario, welches durchaus nicht mehr unrealistisch scheint. Großartig! –Ravi Unger , and you can also read customer reviews for Ein Freund der Erde: Roman at More Information

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Written by uneverybody

April 10th, 2011 at 1:16 pm

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